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Pressemitteilung Nr. 59 vom 21.05.2008
ADD warnt vor Kleiderspenden an "Die Hoffnung e.V. (Förderkreis für Kinder-, Jugend- und Altenhilfe) mit Sitz in Duisburg/NRW
Logo "Die Hoffnung e.V. (Förderkreis für Kinder - Jungend - und Altenhilfe)
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Trier/Rheinland-Pfalz  – Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) warnt vor Kleiderspenden an den Verein „Die Hoffnung e.V. (Förderkreis für Kinder- Jugend- und Altenhilfe)“ mit Sitz in Duisburg.

Nach Angaben des Vereinsvorsitzenden werden Sammlungen weder durch den Verein noch durch beauftragte Dritte durchgeführt. Außerdem gehe keine Aktivität mehr von dem Verein aus. Der Verein bestehe nur noch „auf dem Papier“.

Sollten weitere Sammlungen im Namen „Die Hoffnung e.V.“ in Rheinland-Pfalz bekannt werden, bittet die Spendenaufsicht der ADD um Mitteilung.

Um Verwechselungen mit „unverdächtigen“ Vereinen ähnlichen Namens zu verhindern, bittet die ADD um exakte Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

Die ADD rät, sich die Handzettel mit Sammelankündigungen genauer anzusehen. Vorsicht ist geboten bei Spendenaufrufen die zwar den Eindruck der Wohltätigkeit vermitteln, aber

1. sehr kurzfristig angekündigt werden, oft von einem auf dem anderen Tag

2. keinen Namen des Veranstalters der Sammlung tragen (zum Beispiel keine Angaben über Vereinsanschrift beziehungsweise Angabe der Registernummer des zuständigen Amtsgerichts), sondern nur den Hinweis auf einen Abholdienst und/oder eine Telefonnummer nennen, unter der niemand er-reichbar ist

3. oft eine Nachahmung der Kleidersammlungen anerkannter Wohlfahrtsorganisationen sind.

Die ADD achtet bei der Überwachung des Sammlungsrechts darauf, dass Sammlungen, die mit Gemeinnützigkeit werben, dies auch tatsächlich sind. Die Anzahl der nur scheinbar gemeinnützigen Sammlungen nimmt in letzter Zeit aber zu, stellt die ADD fest. Auch wenn sich die Zahlen kaum fassen lassen, so scheint es doch möglich zu sein, mit Kleiderspenden für angeblich Not leidende Menschen Geld zu machen. Die Kleidung landet dann oft in Second-Hand-Shops, auf Flohmärkten oder wird gar als Heizmaterial verwandt. „Diese Praktiken einiger weniger schwarzer Schafe schaden den wirklich gemeinnützigen Sammlungen und ihren mildtätigen Zwecken“, so der zuständige ADD-Mitarbeiter, Sven Brauers.

Nicht hiervon betroffen sind selbstverständlich die rein gewerblichen Sammlungen, bei denen ausdrücklich auf die kommerzielle Nutzung der Altkleider hingewiesen und nicht im Namen von gemeinnützigen Organisationen geworben wird.

 
01.07.2016
Ansprechperson
Eveline Dziendziol
+49(651) 9494-223
 pressestelle@add.rlp.de
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