EU-Schulobstprogramm
Rheinland-Pfalz beteiligt sich am EU-Schulobstprogramm. Seit dem 01. März 2010 erhalten Schülerinnen und Schüler an rund 1.100 Schulen einmal pro Woche frisches Obst und Gemüse. Das Programm wird im Schuljahr 2012/2013 grundsätzlich in seiner bisherigen Form beibehalten. Alle Grund- und Förderschulen im Land nehmen verbindlich teil.
Gleichzeitig erfolgt eine Intensivierung durch ein verstärktes Angebot auf zwei Lieferungen pro Woche in einem Teil der Schulen, vorrangig in „sozialen Brennpunkten“ und in Förderschulen.
Die anfallenden Kosten werden je zur Hälfte von der EU und vom Land getragen. Damit unterstützt das Land die vielfältigen Aktivitäten in den Schulen, mit denen die Schulkinder möglichst früh an ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten herangeführt werden.
Für die Durchführung des Programms ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zuständig. Die Bereitstellung der Früchte erfolgt durch Lieferanten, die das verzehrfertige Obst und Gemüse in Klassenkisten anliefern. Eine Kiste enthält dabei die für eine Schulklasse benötigten Portionen entsprechend der Zahl der Schülerinnen und Schüler in der jeweiligen Klasse.
Die Umsetzung des Programms wird durch pädagogische Begleitmaßnahmen unterstützt. Anregungen zur Gestaltung dieser Begleitmaßnahmen sind im Internet unter www.mulef.rlp.de/Landwirtschaft/Schulobst als Download hinterlegt.

