Rettungsdienst
In 142 Rettungswachen (davon 79 Lehr-Rettungswachen) sind 193 Rettungswagen, 232 Krankentransportwagen, 76 Notarzt-Einsatzfahrzeuge und an vier Standorten Rettungshubschrauber stationiert, die im Notfall in wenigen Minuten am Einsatzort sind. Jährlich werden mit über 500 Rettungsmitteln rund 800.000 Einsätze durchgeführt.
Der Rettungsdienst wird von den Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) sowie in der Stadt Trier von der Berufsfeuerwehr und in der Stadt Koblenz unter Beteiligung der Bundeswehr wahrgenommen
Die Effizienz des Rettungsdienstes beruht auf einer bestmöglichen Zusammenarbeit aller beteiligen Einrichtungen und Kräfte. Deshalb werden auf der Grundlage des Rettungsdienstgesetzes durch den Landesrettungsdienstplan sogenannte Rettungsdienstbereiche gebildet und alle dort vorhandenen Rettungsmittel der verschiedenen Organisationen zusammengefasst.
In jedem Rettungsdienstbereich gibt es eine Rettungsleitstelle, die ständig mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt und mit den notwendigen technischen Einrichtungen ausgestattet ist. Die wesentliche Aufgabe dieser Einsatzzentrale besteht in der Entgegennahme von Hilfeersuchen und der großräumigen koordinierten Einsatzleitung aller Rettungsmittel in ihrem jeweiligen Bereich. Die Rettungsleitstelle ist unmittelbar mit den verschiedenen Notruf-Abfragestellen wie 110 bei der Polizei oder 112 bei der Feuerwehr verbunden, so dass die dort eingehenden medizinischen Hilfeersuchen unmittelbar weitergeleitet werden können. Für die weniger dringlichen Einsätze wie z.B. die Anforderungen von Krankentransporten können die Rettungsleitstellen über die zusätzliche Nummer 19222 angesprochen werden.
Der Rettungsleitstelle sind die einzelnen Rettungswachen so zugeordnet, dass jeder mögliche Einsatzort maximal 12 bis 15 Kilometer von einer Wache entfernt liegt. In den Rettungswachen sind die Rettungsmittel wie Rettungswagen (RTW), Notfallkrankenwagen, Krankentransportwagen (KTW) und Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) stationiert. Die Ausstattung der einzelnen Rettungswachen mit Personal und Fahrzeugen wird insbesondere auf Grundlage der Bevölkerungsdichte festgelegt.
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